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Das geilste Lazarett zu Gast in Norderstedt

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Das geilste Lazarett zu Gast in Norderstedt

27.11.2016

Gestern machte „Das geilste Lazarett 16/17“, anderen auch bekannt als Herren 3, einen Ausflug ins Moorbek Sanatorium in Norderstedt.

Ziel des Ausflugs: Prüfen des Genesungsfortschritts und Einsammeln einiger Punkte.

 

Zunächst gab es Schonungsaufschub, denn Wellingsbüttel, Gastgegner für Spiel 1, lief mit vier Mann auf und bat um Aufschub bis 15 Uhr. Dann sei man komplett.

Fünf Minuten vor 3 liefen dann auch noch zwei Spieler gemütlich in der Halle ein. Jeder Schlug noch entspannt einen Aufschlag vor dem Spiel, dan wurde auch schon angepfiffen.

Wellingsbüttel schlägt Norderstedt unaufgeregt mit 0:3.

 

Nun wurden die Niendorfer durch die mitgereisten Betreuer wahlweise aufs Feld getragen oder gerollt. Der Leistungstest stand an.

Der Genesungsfortschritt konnte bereits ab dem ersten Satz geprüft werden, ließ aber nichts gutes für Ziel 2 – die Punkte – erhoffen.

Krankheitsbedingt stellte Trainer Buth eine sehr interessante Kombination aufs Feld, bei der sämtliche Abstimmung fehlte.

Hill auf Außen und Lopez als Libero. Satz 1 ging ohne großen Wiederstand nach Norderstedt.

Für Satz 2 tauschte Schmitt mit Hill, doch dieser Wechsel verpufft auch wirkungslos.

 

Satz 3 zwang Buth, erneut eine Änderung in der Aufstellung vorzunehmen.

Lopez verließ das Sanatorium (die Wade hielt), um irgendwelchen Revolverhelden zuzusehen. Buth brachte Hill im Zuspiel und ohne den ungewohnten Libero stellte sich etwas Ruhe in der Annahmen ein.

Eine der Pflegerinnen merkte noch an, dass es vielleicht helfen würde, mehr Druck im Aufschlag zu machen. Und so begann man deutlich ruhiger und mit mehr Druck im Aufschlag, sich nun endlich um Ziel 2 – die Punkte zu kümmern. Einen hatte man leider bereits an Norderstedt abgeben müssen.

Punkt für Punkt arbeitet sich das Niendorfer Lazarett in Richtung Satzgewinn.

In der Satzpause wurden schnell noch ein paar Pillen nachgeworfen, um den weiten Weg in den Tiebreak durchalten zu können.

 

Satz 4 lief ähnlich wie Satz 3. Die Gesamtabstimmung wurde besser und in Folge dessen auch der Spielaufbau. Lediglich die Blockarbeit ließ weiterhin zu wünschen übrig.

Aber darum wird Buth sich kümmern, wenn die Spieler wieder im heimischen Lazarett eintreffen.

Niendorf gewinnt Satz 4 und hatte es damit erneut geschafft, den Gegner und sich selbst in den Tiebreak zu zwingen.

Den Schwung aus den beiden vorherigen Sätzen nutzend, schaffte man es auch, den Tiebreak zu gewinnen und konnte zumindest 2 Punkte mit zurück nach Niendorf nehmen.

 

Nächste Woche steht Wellingsbüttel auf der Ausflugsliste. Ein in der Gesamterscheinung ungewöhnlicher und sicherlich kein einfacher Gegner.

Wir sind gespannt.

 

Bis dahin – Feuer frei