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Der erste Punkt

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Der erste Punkt

03.11.2015

Ein gutes Spiel, der erste Punkt. Doch ein Sieg gelang den Niendorfern am Samstag gegen den PSV Neustrelitz nicht. Mit 19:25, 25:17, 21:25, 25:21 und 13:15 unterlagen die Hamburger in einem knappen Spiel im eigenen Wohnzimmer.

Dabei begann das Spiel  erneut sehr schlecht für die Niendorfer: 0:5 stand es nach kurzer Zeit und das Team brauchte lange, um sich ins Spiel zu kämpfen. Die Annahme wackelte bedenklich und im Abschluss lag die Fehlerquote viel zu hoch. So kam bereits nach kurzer Zeit Timo für Max um die Annahme zu stabilisieren. „Da müssen wir früher reagieren“, so Stephan Wendt nach dem Spiel. „Das klappte später ganz gut, wir waren aber wieder mal zu spät im Spiel.“ Als die Niendorfer endlich aufholten, war es eher ein Einspielen für den zweiten Satz, denn der Vorsprung war bereits viel zu groß.

Im nächsten Durchgang war das Team warmgespielt und legte eine in allen Bereichen überzeugende Leistung hin. Starke Abwehraktionen auf beiden Seiten machten das Spiel spannend, letztlich gewannen die Niendorfer aber ungefährdet. Dass Neustrelitz wieder mehr Einsatz zeigen muss, war allen klar – und doch wieder überraschend.

Diese beschränkten sich nämlich ab jetzt auf eine hohe Annahme und einen hohen Pass auf die langen Diagonal- und Außenangreifer. Durch einen stabilen Bock konnten die Niendorfer zwar einige Breaks fahren, aus eigener Annahme hatten sie aber Schwierigkeiten, stabil zu bleiben. Die Residenzstädter konnten mit gezielten Aufschlägen für Wackler in der Niendorfer Annahme sorgen und gegen den folgenden riesigen Dreierblock sahen die Gastgeber oft schlecht aus. Die Folge war der nächste Satzverlust.

Der vierte Satz verlief ähnlich, lange Ballwechsel sorgten für Jubel im Publikum und das Ende war glücklicher für die Kollaustädter. Der erste Punkt war eingefahren, doch nun sollte auch der erste Sieg folgen.

Ab dem Seitenwechsel liefen die Niendorfer aber einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterher, welchen die Gäste zum 14:11 erweitern konnten. Dem 12:14 durch einen Angriff von Marian folgt ein Block von Felix zum 13:14. Doch die dritte Chance können die Gäste letztlich mit einem Line-Diagonalangriff nutzen und das Match auf die knappste Art für sich entscheiden: 15:13. Hängende Köpfe, eine lange Aussprache, die üblichen Floskeln, aber auch mutige Sprüche und flammende Reden. Ein kleiner Schritt ist getan. In die richtige Richtung. Noch ein Spiel in Berlin, dann sollte sich die Personallage entspannen. Aber warum sollte gegen den Mitaufsteiger aus Berlin nicht eine Überraschung möglich sein?

Bis hierhin ein großer Dank an die Sponsoren – kurios Laserprodukte GmbH, die IGB Ingenieursgesellschaften und ProSharing  – und die großartigen Fans, die wie immer zahlreich und begeisternd laut für Stimmung und Leistung im Sachsenweg gesorgt haben. Das Team wird beim nächsten Heimspiel erneut alles geben, um nach zwei Niederlagen Zuhause endlich wieder singen zu können: „Wir kommen nicht vom Neckar…“

Bis dahin: Feuer Frei! – euer #geilstesTeamDerWelt

Es spielten: Paul Millahn (L), Marian Heldt (D), Felix Clodius, Max Lübbe, Timo Grohmann (2. H.), Stephan Wendt (alle AA), Max Daschke, Jonas Wollf (beide Z), Johann Heitsch, Stephan Radke, Sven Wischhöfer (alle MB). Cloach: Sven Klieme.