Niendorfer TSV

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Diese Vorzeichen..

17.02.2016

Wieder mal standen die Vorzeichen nicht besonders gut am Samstags-Spiel der Niendorfer. Zahlreiche Ausfälle, u.a. auf der Mitte (Sebastian aus den zweiten Herren musste einspringen) und eine lange Trainingspause einiger Akteure boten keine optimalen Voraussetzungen. Doch das gehört beim Team ja bereits zum guten Stil…

Preußen Berlin startete deutlich konzentrierter in das Match, holte viele Bälle aus der Abwehr und setzte die Niendorfern mit teils starken Sprungaufschlägen unter Druck. Mit eindeutigem Vorsprung ging der Satz an die Gäste: 25:16.

Im zweiten Satz konnten sich die Gastgeber steigern, zwar ging über die Mitte an diesem Tag so viel wie über die dänische Grenze, auf Außen wussten die Kollau-Städter aber zuverlässig zu punkten. Doch die Leistungssteigerung reichte nicht aus, am Ende lagen die Berliner, die zuvor sechs Spiele verloren hatten, wieder vorn: 25:21.

Satz drei startete wie ein italienischer Beamter morgens am Schreibtisch: Mal eben die Augen zugemacht und es ist kurz nach zwölf. Beim 8:1 für die Gäste rotierten die Niendorfer fröhlich durch und siehe da: Nach einem Diagonalwechsel schien tatsächlich noch was zu gehen. Doch die Preußen konnten meist einen vier-Punkte-Vorsprung halten und dachten nicht daran, hier in die Verlängerung zu gehen. Irgendwie fanden die Hamburger aber einen Weg, um zu Satzbällen zu kommen – und nutzen den Vierten! 28:26, wer hätte das gedacht…

Erfolg gibt Recht und so blieben die Akteure auf dem Feld, ein spannender Satz auf Augenhöhe mit vielen starken Abwehraktionen erfreute das spärliche Publikum und endete letztlich mit 27:25 für die Gastgeber –Tiebreak!

Der ging gut los für die Niendorfer – 8:4 beim Wechsel. Die Halle brannte, Berlin am Boden? Nix da, hier mal ein Ball übers Netz gelegt, da eine schlechte Abwehr oder Annahme, Aufschlag verschlagen und zack – da ist der Sekundenschlaf wieder und Preußen führt. Ziemlich konsterniert und unverständlich lethargisch eiert sich Niendorf in die Niederlage, 4:11 Punkte nach dem Seitenwechsel.

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt nach einer eigentlich tollen Rückkehr ins Spiel – einen Punkt gewonnen oder verloren? Wohl erst das eine, dann das andere. Nun geht’s zum VCO, der starken Jugendauswahl aus Wandsbek. Vorzeichen? As usual…Aber Not macht ja erfinderisch.

Bis dahin:

Feuer Frei! – Eure ersten Herren

Es spielten: Max Daschke, Jonas Wolff (beide Z), Marian Heldt, Felix Clodius (beide D), Tino Heithmann, Peter Grzeschik, Max Lübbe (alle AA), Johann Heitsch, Sebastian...(sorry) (beide MB), Paul Millahn (L)

Coach: Sven Klieme