Niendorfer TSV

Die nächsten Veranstaltungen:

 

Schade Marmelade

NTSV Logo als Platzhalter

Schade Marmelade

15.12.2016

- oder war es Apfelmus??

Am Samstag schlugen wir bei GWE auf und konnten es mal wieder nicht lassen, den ganzen Tag zu nutzen. Ein einfaches 3:0 liegt uns wohl nicht, denn wir gehen dieses Jahr gefühlt immer in die Verlängerung. 
Aber starten wir am Anfang. Während GWE schon ordentlich schwitzte, trudelten wir nach und nach gegen 14 Uhr entspannt ein und machten uns warm. Wir konnten mit dem gesamten Kader anrücken, denn alle kranken und verletzten Spielerinnen nahmen ihre Kräfte zusammen und zeigten Einsatz! Mit unserem mehr als beeindruckenden Kader von ganzen neun Spielerinnen versuchten wir endlich unseren ersten Dreier einzufahren. 

Der erste Satz startete für uns ungewohnt mit einer zwischenzeitlichen Führung von von 13:8. GWE hatte uns offenbar unterschätzt ob unseres teils trantütigen Aufwärmens und wirkte sichtbar überrascht. Starke Aufschläge und eine gute Abwehr brachten uns nach vorne. Ein Vorteil den wir bis zum 25:18 ausnutzen konnten. 

Aber GWE reagierte im zweiten Satz und machte ordentlich Druck. Konsequente Angriffe, die wir im Block einfach nicht in den Griff bekamen sorgen für ein Spiegelbild des ersten Satzes. Dieses mal führt GWE 13:18, dieses mal rannten wir hinterher und dieses Mal verloren wir 18:25. 

Also einmal den Reset-Knopf drücken und nochmal von vorne anfangen. Es wurde ein knapper Satz, der durch viele Kleinigkeiten entschieden wurde. GWE legte vor und wir kämpften uns immer wieder nach vorne. Es wurde laut in der Halle und die Anspannung stand allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Nur wenig gute Blockaktionen, aber plazierte Angriffe und eine bärenstarke Tanja auf der Mitte sorgten für ein Satz, in dem alle an ihre Grenzen gingen. Aus einem 14:18 wurde ein 19:20. Den Schlussspurt entschied unser Allround-Talent Imme mit einer grandiosen Aufschlagserie und die hellwache Abwehr von allen übrigen auf dem Feld. Mit 25:23 ging dieser Krimi an uns. 

Nun wollten wir den Sack zu machen und in der Tabelle endlich mal einen Satz nach vorne machen. Also hieß es Kräfte bündeln und beißen. Für die inzwischen völlig aus der Puste geratene Zuspielerin Sarah kam unsere leicht angeschlagene Jule aufs Feld. Ja ja, Weihnachtsfeiern vor Spieltagen wurden auch schon mal leichter weggesteckt. Doch das Zuspielwechsel brachte uns nicht den erhofften Vorsprung vor unserem nächsten Leistungstief ein. GWE legte eine Schippe drauf und bei uns machte sich das mangelnde Training langsam bemerkbar. Trotz großer Anstrengungen lagen wir wieder einmal hinten, dieses mal sogar 12:20. Es erschien aussichtslos. Doch aufgeben ist nicht und so kämpfte sich das Team einer etwas ausgeruhten und nun wieder eingewechselten Zuspielerin Sarah wieder ran. Bloß nicht in den fünften Satz gehen! Es wurde immer umkämpfter und lauter. Die Auswechselspielerinnen konnten nicht mehr still stehen und sorgten mit neuen Choreografien für den nötigen Aufschwung. Wir konnten uns bis 18:21 rankämpfen. Eine starke Leistung, doch leider nicht genug. GWE gewann den Schlussspurt und der Satz endete mit 20:25. Tiebreak!

Noch 15 Minuten beißen, ein letztes Aufbäumen und die Stimmen bis zum Anschlag ausreizen. Doch alles kämpfen sollte mal wieder nicht reichen. Sensationelle Ballwechsel, eine bombastische Stimmung und ein Punkt waren das einzige was wir diesen Tag mit nach Hause nehmen sollten. Der Tiebreak ging mit 15:12 an GWE, die zum Schluss einfach die bessere Ausdauer und ein Quäntchen Glück mehr auf ihrer Seite hatten. Schade Marmelade ... oder war es Apfelmus? ;) 

Bis nächste Woche ihr Lieben, dieses mal in Fischbek! 
Eure 2. Damen