Niendorfer TSV

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Schlagkräftige Jugendliche als Euphoriebremse.

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Schlagkräftige Jugendliche als Euphoriebremse.

20.11.2015

Was war man zuversichtlich vor dem Spiel. Den Schwung aus Berlin, Ort des ersten Saisonsieges, mitnehmen. Jetzt richtig loslegen. Den schwachen Saisonstart vergessen machen. Was hatte man sich nicht alles vorgenommen gegen die „Jugend forscht!“ Truppe aus der Hansestadt. Doch es kam wie immer anders und schlechter als man denkt. Das lag zum Einen daran, dass die athletischen und gut eingestellten Halbstarken eine ganz starke Leistung zeigten. Konstant über die Außen, hellwach in der Abwehr und mit der nötigen jugendlichen Leichtigkeit ausgestattet machten sie den Hausherren von Anfang an das Leben schwer. Dementgegen taten sich beim NTSV die gewohnten Baustellen auf: zu wenig Durchschlagkraft im Angriff, zu viel Zittern im Handgelenk und eine Personaldecke, die weiterhin flacher ist als Witze von Mario Barth. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Gut angefangen, Gegner durch freundliche Eigenfehler dazu eingeladen sich gut zu fühlen und plötzlich war der erste Satz weg. Zweiten Satz glücklich und mit der richtigen Einstellung gewonnen. Im Dritten lange geführt und dann amtlich weggebrochen. Im vierten und letzten Satz ließen sich die mittlerweile zu stattlichen jungen Männern herangewachsenen Gäste dann die Butter nicht mehr vom Schulbrot nehmen. 1:3 (19:25; 25:23; 22:25; 17:25) lautete das schmerzhafte Endergebnis. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Baustellen nicht von alleine zu einem funktionierenden Konstrukt werden. Es bedarf harter Arbeit und es tut ordentlich weh. Außer man hat einen Bagger. Da man auch aus schlechten Tagen das Positive mitnehmen soll: Die Ballkinder, die treuen Fans und Neuzugang Tino Heitmann zeigten eine mehr als ansprechende Leistung. Am Samstag geht’s nach Wriezen. Neuer Samstag, neues Glück. Falls jemand einen Bagger zu verkaufen hat: Bitte bei Felix melden.

Wie immer danken wir unseren Sponsoren kurios Laserprodukte, den IGB Ingenieursgesellschaften und ProSharing.

Bis dahin - euer #geilstesteamderwelt

Es spielten: Max Lübbe, Tino Heitmann, Stephan Wendt (alle AA), Johann Heitsch, Sven Wischhöfer (beide MB), Max Daschke, Jonas Wolff (beide Z), Marian Heldt (D), Paul Millahn (L)

Coach: Sven Klieme