Niendorfer TSV

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Zwei Punkte in der Ferne

1. Herren 16/17

Zwei Punkte in der Ferne

02.11.2016

Sieg in Greifswald!

Nach einer Woche ohne Trainer trafen sich alle Beteiligten mehr oder weniger pünktlich nach einigen Runden um den Block in der Halle im Einkaufcenter, um nach drei Liegestütz und zwei Sprüngen sofort die Bälle übers Netz zu wuchten. Interessant, dass die Gäste nach dem hektischen Aufwärmen überhaupt den ersten Satz gewannen. Doch die Annahme um Kok, Meyn und Kröger schien ausreichend warm, Gattuso über Diagonal versenkte Ball um Ball im Feld oder traf den Block am Ellenbogen. Mit 25:16 holten die Niendorfer den ersten Satz.

Doch nichts währt ewig und so gaben die Hamburger die nächsten beiden Sätze ab. Die Annahme verlor an Qualität und bekanntermaßen leiden dann auch andere Spielelemente. In der Nachbetrachtung schien die Fehlersuche einfach. Eine Schwächelnde Annahme zwang den Zuspieler zu langen Wegen, der Mut zu schwierigen Pässen auf den über Diagonal und das Hinterfeld bis dahin erfolgreichen Gattuso fehlte, also verfing sich der Außenangriff zu oft im gegnerischen Block. Das macht die nächste Annahme wiederum nicht leichter – ein Teufelskreis. Aus diesem entkamen die Niendorfer zwei Sätze lang nicht (23:25, 16:25), obwohl zwischenzeitlich auf Mitte, Diagonal und im Zuspiel rotiert wurde.

Mangels Alternativen im Außenangriff (Rose meldete sich kurzfristig krank, Wolf war verhindert) brachte Coach Slava im vierten Satz Gattuso über Außen, um zusammen mit Friedo Kok  und Libero Meyn die Annahme zu stabilisieren. Clodius war über Diagonal für die Durchlangkraft zuständig, Heitsch und Wedemann für einen stabilen Block und der gar nicht so warme Klieme sorgte für Ruhe im Zuspiel. Die Rechnung ging auf und die Niendorfer gewannen ungefährdet durch einfache Mittel mit 25:16 und 15:11 die nächsten beiden Sätze.

Bleibt die Erkenntnis: Konstanz macht die Punkte, wovon die Niendorfer nun immerhin vier haben und damit die Abstiegsränge verlassen konnten. Samstag geht’s zum Schlusslicht aus Kiel.

Bis dahin: Feuer Frei!

Es spielten: Klieme, Tourounoglou, Daschke, Gentile, Clodius, Kok, Kröger, Wedemann, Kirchner, Heitsch, Meyn

(FC)