Niendorfer TSV

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1. Herren: Außer Lehrgeld nichts zu holen

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1. Herren: Außer Lehrgeld nichts zu holen

10.10.2016

NTSV unterliegt im ersten Spiel deutlich mit 0:3 
 
Zu Beginn der neuen Regionalligasaison 2016/17 trat die erste Mannschaft des Niendorfer TSV auswärts, beim Aufsteiger VC Neumünster an. 
Nachdem die anfänglichen Tränen in Folge des Abstiegs aus der Dritten Liga Nord getrocknet waren und das Training unter dem neuen Coach Ivantsov Anfang August aufgenommen wurde, sah man nun voller Zuversicht in die neue Saison. 
Der harte Kern, bestehend aus den Zuspielern Daschke und Klieme, Diagonalangreifer Clodius und Mittelblocker Heitsch; sieben neue Spieler kamen mit Kok, Gattuso, Tourounoglou, Kirchner, Wedemann, Schulze-Ostermoor und Libero Meyn aus der zweiten Mannschaft hoch. 
Die drei im Verein bisher noch unbekannten Außenangreifer Wolf, Kröger und Rose komplettieren den Kader in dieser Saison.
 
Nach unbeschwerter Anreise wurden Ivantsovs Schützlinge nun also im beschaulichen Neumünster, vor rund 50 Zuschauern, auf Punktejagd geschickt. 
Die Mannen vom VCN, ein bisher unbeschriebenes Blatt für die Meisten in den eigenen Reihen, wussten von Anfang an mit einem gewissen Aufschlagdruck den Annahmeriegel des NTSV unter Druck zu setzen (4:11). Nachdem sich dieser um Libero Meyn stabilisiert hatte und Zuspieler Klieme nun mehr Möglichkeiten in der Spielgestaltung offen lagen, kam man zwar auf vier Punkte ran (8:12), doch zu viele Ungereimtheiten in den Bereichen des Blocks und der Verteidigung sorgten für einen klaren ersten Satzerfolg des VC Neumünster (16:25). 

Im zweiten Abschnitt ließen sich die Niendorfer nicht den Schneid abkaufen und hielten das Spiel lange offen. Die Ansagen vom Coach, mehr Druck im Aufschlag zu erzeugen und im Angriff variabler zu agieren, schienen zu fruchten und ein taktischer Doppelwechsel, bei dem mit Daschke ein neuer Zuspieler ins Spiel kam, stellte Neumünster vor erste Probleme (9:10). Das Team um Kapitän Clodius kämpfte in der Feldabwehr engagiert und die Angreifer punkteten zuverlässiger, doch zog sich die mangelnde Disziplin im Blockverhalten wie ein roter Faden durch das Spiel. In der entscheidenden Phase, beim Stand von 23:24, wusste die Heimmannschaft einfach cleverer zu spielen und sicherte sich mit einem sehenswerten Mittelangriff den zweiten Satzerfolg.

Der dritte Satz gehörte dann eher wieder in die Rubrik "nicht unser Tag". Ähnlich dem ersten schlichen sich die Fehlerteufel in allen Bereichen ein und man merkte der ersten Mannschaft des NTSV an, dass es an Spielpraxis fehlte. Daran konnten auch die eingewechselten Spieler  Kröger, Klieme und Gattuso nicht mehr viel ändern - mit 18:25 verlor man auch den dritten Satz sehr deutlich. 

Coach Ivantsov stellte nach dem Schlusspfiff ernüchternd fest:" Wir konnten leider nicht unser gewohntes Potential abrufen - es gilt besonders im Bereich Aufschlag und Block viel aufzuarbeiten." 
Abschließend bleibt zu sagen, dass wohl das einzig Positive an diesem Tag war, dass keiner der Niendorfer Spieler Normalform erreichte. 
"Oftmals war es nicht der Gegner, der so stark spielte, sondern unsere Schwäche, die ihn gut aussehen ließ", wusste auch Mittelblocker Heitsch. 
So bleibt ein großer Haufen an disziplinierter Trainingsarbeit, ehe es am nächsten Wochenende zum ersten Heimspiel gegen den Mitabsteiger PSV Neustrelitz geht.
 
Selbstverständlich schickt das gesamte Team Glückwünsche nach Neumünster - der erste Sieg in der Regionalliga, das klingt doch nach was. 
 
NTSV- Erste Herren mit: Klieme, Daschke, Meyn, Clodius, Gattuso, Kirchner, Wedemann, Heitsch, Kok, Wolf, Kröger und Rose
 
(ER)